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Von Felix Degeler · Founder & CEO3 Min. Lesezeit

Human in the Loop: nur weil du etwas automatisieren kannst

KI könnte Mails, Angebote und Posts komplett übernehmen. Sollte sie aber nicht. Die KI macht die 90 % Fleißarbeit, die letzten 10 % gehören dem Menschen: Qualität, Nuance, Entscheidung.

Felix Degeler am Schreibtisch, auf dem Laptop die Degeler-Consulting-Website.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nur weil sich etwas automatisieren lässt, sollte man es nicht zwingend tun.
  • 90/10-Regel: KI macht die Fleißarbeit, der Mensch die finale Prüfung und Entscheidung.
  • Output ist nicht Outcome: Ohne menschliche Prüfung fehlt die Qualitätssicherung.

Nur weil du etwas automatisieren kannst, heißt das nicht, dass du es solltest. Das ist die wichtigste Leitlinie, wenn KI im Unternehmen ankommt. Technisch ließe sich heute fast alles vollautomatisieren: Mails, Angebote, Posts. Die Frage ist nicht, ob es geht, sondern wo der Mensch bleiben muss.

Die 90/10-Regel

KI ist großartig in der Fleißarbeit: recherchieren, Entwürfe bauen, Varianten liefern, Ideen sammeln. Das sind locker 90 % des Aufwands, und genau die soll sie übernehmen.

Die letzten 10 % aber gehören dem Menschen: die finale Prüfung, die persönliche Note, die Nuance, die strategische Entscheidung. Genau dort entscheidet sich, ob aus einem KI-Output ein gutes Ergebnis wird.

Output ist nicht gleich Outcome

Eine vollautomatisierte Pipeline produziert Output. Ob daraus ein verlässliches Ergebnis wird, prüft niemand außer einem Menschen. Wer diesen Schritt streicht, spart ein paar Minuten und riskiert Qualität, Kontext und Reputation.

Deshalb bauen wir Automatisierung immer mit Human in the Loop: Die KI erledigt die Fleißarbeit, der Mensch verantwortet das Ergebnis. Das ist kein Misstrauen gegenüber der Technik, sondern Qualitätssicherung.

DC-Illustration: ein Kreislauf-Pfeil mit einem orangen Knoten, der Mensch bleibt im Loop.

Häufige Fragen

Was bedeutet „Human in the Loop“?
Dass der Mensch trotz Automatisierung an den entscheidenden Stellen eingebunden bleibt. Die KI übernimmt die Fleißarbeit, der Mensch verantwortet die finale Prüfung, die Nuance und die strategische Entscheidung.
Sollte man Prozesse vollständig automatisieren?
Nicht blind. Technisch ginge vieles, aber Output ist nicht gleich Outcome. Die letzten 10 Prozent (Qualität, Kontext, Entscheidung) gehören dem Menschen. Wer diesen Schritt streicht, riskiert Qualität und Reputation für ein paar gesparte Minuten.
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