Das Wichtigste in Kürze
- Folien beschreiben Lösungen, sie sind sie aber nicht. Der Wert entsteht erst in der Umsetzung.
- Statt Präsentationen: Workshops, in denen die Lösung direkt gebaut wird, in Miro, im CRM oder in Excel.
- Der Job ist erst erledigt, wenn die Lösung implementiert ist und im Alltag trägt. Nicht, wenn der Kunde nickt.
Ich habe als Berater noch nie eine Präsentation erstellt, und ich habe es auch nicht vor. Das klingt im ersten Moment widersprüchlich, schließlich liefern die meisten Beratungen ihre Analysen und Empfehlungen genau so: als Foliendeck. Das ist ein etablierter Weg. Nur ist es nicht meiner.
Eine Folie löst kein einziges Problem
Eine Präsentation beschreibt eine Lösung. Sie ist sie nicht. Am Ende eines klassischen Beratungsprojekts steht oft ein beeindruckendes Deck, und ein Unternehmen, das immer noch genau dort steht, wo es vorher war. Die Folien wandern in einen Ordner, den niemand mehr öffnet.
Der Wert entsteht nicht, wenn jemand eine Empfehlung formuliert. Er entsteht, wenn die Empfehlung umgesetzt ist und im Alltag trägt. Alles davor ist Vorbereitung, kein Ergebnis.
Der Handwerker unter den Beratern
Mein Ansatz ist ein anderer: anpacken. Statt Folien gibt es bei mir Workshops, in denen wir die Lösung direkt bauen, ob in Miro, im CRM oder gleich in Excel. Wir fangen an und machen, statt über das Machen zu reden.
Ich muss Dinge anfassen, um sie wirklich zu verstehen und zu verbessern. Nur darüber reden und kluge Ratschläge geben liegt mir nicht. Ich will die Sachen selbst umsetzen, gemeinsam mit dem Team, das danach damit arbeitet, damit die Lösung bleibt, wenn die Beratung wieder weg ist.
Wann der Job erledigt ist
Mein Job ist nicht fertig, wenn der Kunde nickt. Er ist erledigt, wenn die Lösung implementiert ist und ich überzeugt bin, dass wir sie nicht besser machen können. Erst dann ist aus einer Idee ein Ergebnis geworden.
Diese Art zu arbeiten ist nicht für jeden. Manche Organisationen brauchen erst das Deck, um intern Entscheidungen zu treffen. Aber wer jemanden sucht, der mit am Tisch sitzt und mit umsetzt statt nur zu empfehlen, merkt schnell den Unterschied: Am Ende läuft etwas, statt nur dokumentiert zu sein.



